Lungenembolie Verschluss einer Lungenschlagader

Einführung

Bei einer Lungenembolie ist eine Lungenschlagader, meist durch ein Blutgerinnsel, verschlossen. Dies hat negative Auswirkungen auf die Sauerstoffaufnahme in der Lunge und verursacht Atembeschwerden.

Da die Beschwerden stark in ihrem Schweregrad variieren können, wird die Diagnose oft übersehen.

Brust Lungen Lungenembolie Herz Arterie

Beschreibung der Erkrankung

Eine Embolie ist der Verschluss einer Vene oder Arterie. Meistens handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das sich an einem Ort bildet und dann an einem anderen eine Blutbahn verschließt. Darüber hinaus kann die Verstopfung in Ausnahmefällen auch durch eine Luftblase (beim Anstechen einer Blutader) oder durch andere Formen von Verstopfungen verursacht werden.

Bei einer Lungenembolie befindet sich die Verstopfung in einer der Lungenschlagadern. Dieses Blutgefäß führt sauerstoffarmes Blut in die Lunge, um dort Sauerstoff aufzunehmen. Die Lungenschlagader verzweigt sich in immer kleinere Blutgefäße. Hier ist das Risiko eines Verschlusses durch eine Embolie am größten.

Infolge des Verschlusses nimmt die Durchblutung hinter dem Verschluss ab. Dadurch wird das Blut in der Lunge weniger gut mit Sauerstoff versorgt. Dies resultiert in einer geringeren Sauerstoffkonzentration (Sättigung) des Blutes.

Ursache und Entstehung

Eine Lungenembolie entsteht meist, wenn sich in einer der großen Venen im Oberschenkel oder Becken ein Blutgerinnsel bildet (Online-Physiotherapie-Check überprüfen oder einen Termin in einer Physiotherapiepraxis in Ihrer Nähe vereinbaren.

Referenzen

Zaagman-van Buuren, M.J. & Jong, J.T.E. de (1997) Algemene ziekteleer Tweede, herziene druk. Houten/Diegen: Bohn Stafleu van Loghum.
Walen, S., Kuipers, A.F., Berg, J.W.K. van den & Damoiseaux, R.A.M.J. (2011) Longembolieën Huisarts & Wetenschap: 54(3) 166-169.

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