Ergotherapeutin oder Ergotherapeut

Eine Ergotherapeutin oder ein Ergotherapeut unterstützt Menschen, die Schwierigkeiten bei alltäglichen Tätigkeiten haben. Die Probleme können durch körperliche oder psychische Beschwerden entstanden sein und zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule oder im Sportverein auftreten.

Gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten klärt die Ergotherapeutin oder der Ergotherapeut, was noch möglich ist, gegebenenfalls mit Anpassungen oder Hilfsmitteln.

Was macht eine Ergotherapeutin?

Wenn Medikamente, Operationen oder andere Therapien nicht mehr helfen, wird gemeinsam eine passende Lösung gesucht und ein Behandlungsplan erstellt. Ziel ist es, Einschränkungen zu verringern und die Selbstständigkeit zu fördern.

  • Förderung der Selbstständigkeit.
  • Anpassungen in Wohnung oder am Arbeitsplatz.
  • Training im Umgang mit Hilfsmitteln.
  • Umgang mit Einschränkungen.

Für wen ist Ergotherapie geeignet?

Jede Person kann Ergotherapie in Anspruch nehmen: Kinder mit Spastik oder Entwicklungsstörungen, Erwachsene mit funktionellen Problemen nach Unfall oder Krankheit sowie ältere Menschen, die möglichst lange selbstständig leben möchten. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten arbeiten eng mit Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zusammen.

Wo arbeitet eine Ergotherapeutin?

Ergotherapie findet in Praxen, Spitälern, Rehabilitationszentren, Schulen, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen statt. Die Behandlung kann auch am Arbeitsplatz, in der Schule, zu Hause oder im Sportverein erfolgen.

Hervorgehobene Erkrankungen

Praxen pro Bundesland

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