Adipositas

Fettleibigkeit, Übergewicht, Fettsucht, Adipositas, Dickleibigkeit.

Adipositas ist eine medizinische Erkrankung. Dabei hat der Körper so viel Fett gespeichert, dass das Risiko für andere Erkrankungen steigt. Die Gesundheit kann durch Adipositas beeinträchtigt werden.

Wann spricht man von Adipositas?

Adipositas liegt bei starkem Übergewicht vor. Dies lässt sich anhand des Body-Mass-Index (BMI) berechnen. Bei einem BMI über 30 spricht man von Adipositas. Ein hoher BMI bedeutet bei kleinen, muskulösen Menschen nicht zwingend Adipositas.

Welche Folgen hat Adipositas?

Adipositas erhöht das Risiko für Diabetes Typ 2, Herzprobleme, Bluthochdruck, Schlafapnoe, bestimmte Krebsarten, eine kürzere Lebenserwartung, Beschwerden an Füssen, Sprunggelenken, Knien, Hüften und Rücken sowie eine verminderte Ausdauer.

Was verursacht Adipositas?

Meist wird mehr Energie aufgenommen als durch Bewegung verbraucht. Vererbung, Ernährung, Bewegungsmangel, Stress, Schlafmangel, Medikamente und psychische Erkrankungen können eine Rolle spielen.

Welche Rolle spielt das Alter?

Das Alter selbst verursacht keine Adipositas. Mit zunehmendem Alter sinkt jedoch der Grundumsatz. Deshalb sind eine angepasste Ernährung und ausreichend Bewegung wichtig.

Was kann man selbst tun?

Achten Sie darauf, was und wie viel Sie essen. Eine Ernährungsberaterin oder ein Ernährungsberater kann unterstützen. Eine Physiotherapeutin oder ein Physiotherapeut kann geeignete Bewegungsformen empfehlen. Viele Physiotherapiepraxen bieten spezielle Bewegungsprogramme für Menschen mit Adipositas an.

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