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Friktionen
Tiefe Querfriktionen (DDF)
Tiefe Querfriktionen (TQF) werden als Behandlung bei Verletzungen von Bändern, Muskeln und Sehnen eingesetzt. Die Anwendung dieser Technik sorgt für eine Verringerung von Schmerzen und Entzündungszeichen.
Was sind Friktionen?
Friktionen sind eine Massagetechnik, die tief und quer zum Faserverlauf des verletzten Gewebes angewendet wird. Ein Finger oder ein Hilfsmittel hakt sich hinter die zu behandelnde Struktur, woraufhin am Gewebe gezogen wird. Dies muss mit einer gewissen Kraft erfolgen.
Friktionen werden eingesetzt bei Beschwerden wie einem Tennisellenbogen oder Sehnenproblemen am Knie oder an der Schulter. Um die Technik korrekt auszuführen, muss das zu behandelnde Gewebe zunächst etwas auf Spannung gebracht werden, zum Beispiel durch Beugen oder Strecken eines Gelenks.
Ziel der Friktionen ist es, eine abnorme Bildung von Bindegewebe zu verhindern oder sogar aufzubrechen, sodass sich das Gewebe anschließend auf die richtige Weise regenerieren kann. Die Qualität des Narbengewebes verbessert sich dadurch.
Außerdem stimulieren Friktionen die lokale Durchblutung, was die Heilung zusätzlich begünstigt. Obwohl die DDF‑Technik in der Praxis für viele Menschen (vorübergehend) zu wirken scheint, gibt es dafür keine wissenschaftlichen Belege. Immer weniger Physiotherapeuten setzen Friktionen noch ein.
Wie fühlen sich Friktionen an?
Friktionen können zu Beginn recht schmerzhaft sein. Meist nimmt der Schmerz im Verlauf der Behandlung ab, was viele Menschen als angenehm empfinden. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Beschwerden nach einer einzigen Behandlung behoben sind. Die schmerzlindernde Wirkung, die während der Behandlung auftritt, ist vorübergehend. Letztlich ist das Ziel, dass sich die betroffene Struktur erholt, aber dies wird nicht ohne die richtigen Übungen gelingen, um die Sehne wieder zu stärken.